Vereister See
Vierter Bub nach Unfall in England gestorben
Mehrere Tage nach dem Unfall von vier Kindern auf einem vereisten See in Mittelengland ist der letzte Bub gestorben. Der Sechsjährige habe den Kampf um sein Leben im Krankenhaus verloren, teilte die West Midlands Police am Mittwochabend mit.
Die Buben zwischen sechs und elf Jahren waren am Sonntag beim Spielen durch die Eisdecke eines kleinen Sees in der mittelenglischen Stadt Solihull (nahe Birmingham) gebrochen. Die älteren drei Kinder waren zwar noch von Rettungskräften in Krankenhäuser gebracht worden, konnten dort jedoch nicht mehr gerettet werden. Sie sollen einen Herzstillstand erlitten haben. Rettungskräfte und Augenzeuginnen sowie Augenzeugen hatten die Kinder aus dem Wasser gezogen.
Tagelange Suche
Zunächst konnte die Polizei nicht ausschließen, dass noch mehr Menschen ins Wasser gestürzt waren und suchte tagelang den Grund des kleinen Sees ab. Nun sei die Suche aber abgeschlossen, hieß es in einer Mitteilung der Polizei. Am Mittwochabend verlor der letzte eingestürzte Junge sein Leben im Krankenhaus.
Der Vorfall hatte landesweit für Entsetzen gesorgt. Großbritanniens Premierminister Rishi Sunak sagte, dass seine Gedanken bei den Angehörigen seien. In weiten Teilen Großbritanniens herrschen eiskalte Temperaturen und Schneefall seit Sonntag. Es kam zu Staus auf Autobahnen und Ausfällen sowie Verspätungen bei öffentlichen Verkehrsmitteln. Mehrere Schulen blieben geschlossen, weil die Lehrkräfte nicht anreisen konnten.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.