Tragödie in England

Beim Spielen in See eingebrochen – drei Buben tot

Ausland
12.12.2022 14:04

Drei Buben sind in England gestorben, nachdem sie mit mehreren Kindern beim Spielen auf einem gefrorenen See durch die dünne Eisdecke gebrochen waren. Die Kinder im Alter von acht, zehn und elf Jahren seien von Rettungskräften in der Stadt Solihull nahe Birmingham geborgen und in Krankenhäuser gebracht worden, teilte die Polizei am Montag mit. Allerdings konnten sie dort nicht mehr gerettet werden. Ein vierter, sechsjähriger Bub befinde sich weiterhin in kritischem Zustand.

Rettungskräfte und Augenzeugen waren in den See gesprungen und hatten die Kinder herausgezogen, wie zunächst die Feuerwehr bereits am Sonntagabend mitteilte. Es gebe Hinweise, dass noch zwei weitere Kinder im Wasser sein könnten. Rettungskräfte suchten im Wasser nach weiteren Opfern. Premierminister Rishi Sunak informierte sich im Gespräch mit dem örtlichen Parlamentsabgeordneten Saqib Bhatti über den Vorfall. Seine Gedanken seien bei den Angehörigen, sagte Sunak, der Vater zweier Töchter ist.

Laut Feuerwehr gebe es Hinweise, dass noch weitere Kinder im Wasser sein könnten. (Bild: ASSOCIATED PRESS)
Laut Feuerwehr gebe es Hinweise, dass noch weitere Kinder im Wasser sein könnten.

Eiskalte Temperaturen und Schneefall in England
In weiten Teilen Großbritanniens sorgen seit Sonntag eiskalte Temperaturen und Schneefall für erhebliche Verkehrsbehinderungen. Der Flughafen Stansted nordöstlich von London strich am Sonntagabend alle Flüge, weil die Start- und Landebahn verschneit war. Auch an den großen Londoner Airports Heathrow und Gatwick gab es mehrere Absagen. So stand zu wenig Enteisungsflüssigkeit zur Verfügung.

Bei mehreren Bahnunternehmen kam es zu Ausfällen oder erheblichen Verzögerungen. Die Fernstraßenbehörde National Highways warnte vor „gefährlichen Bedingungen“ in Süd- und Südostengland. Es kam zu langen Staus. Auf der Autobahn M25 mussten über Nacht mehrere Fahrer stundenlang in ihren Autos ausharren. Auch mehrere Schulen blieben geschlossen, weil Lehrerinnen und Lehrer nicht anreisen konnten.

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