Wohlstand gebremst

Die Krisenjahre kosten jeden von uns 10.000 Euro

Wirtschaft
08.12.2022 06:00

Der Anstieg der Wirtschaftsleistung pro Person verläuft deutlich langsamer als erwartet - im Schnitt kosten die vielen Krisen derzeit jeden von uns rund 10.000 Euro.

Corona sowie Ukraine-Krieg und die dadurch ausgelösten Einbrüche beim Wirtschaftswachstum bremsen den Wohlstand stark. Laut Rechnung von Marcell Göttert, Ökonom bei Agenda Austria, kosten diese Krisen jeden im Schnitt bis 2024 rund 10.000 Euro (siehe Grafik unten).

„Das bedeutet zwar nicht, dass wir dieses Geld verlieren, aber wir werden in diesem Ausmaß weniger wohlhabend, als es noch 2019 in den Prognosen erwartet worden ist.“ Gerechnet hat er dabei das reale BIP pro Einwohner im Geldwert von 2022.

Wohlstandsverlust wohl unvermeidbar
Im Coronajahr 2020 war das BIP demnach um 35,7 Mrd. Euro geringer als vorher gedacht. Heuer verringerte sich das Minus gegenüber dem Voranschlag auf „nur“ noch 8,7 Milliarden, weil z. B. der Tourismus gut lief. Kommendes Jahr aber dürfte der BIP-Rückstand wieder auf 13,8 Milliarden Euro steigen, da es kaum Wirtschaftswachstum gibt.

Pro Person sind das rund 1200 Euro weniger Wohlstand, als ohne Krise möglich gewesen wäre.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Wirtschaft
08.12.2022 06:00
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt