Die Klage wurde von Knauß' Anwalt Christian Flick eingebracht. Erklärtes Ziel der Klage ist eine Reduzierung der bis Mai 2006 laufenden Sperre.
Knauß war am 1. März von der FIS zu der Zwangspause verurteilt worden, nachdem beim 33-Jährigen Ende November 2004 bei der Weltcup-Abfahrt in Lake Louise ein erhöhter Nandrolonwert festgestellt worden war. Die Sperre läuft seit 27. November 2004, dem Termin der Öffnung der A-Probe.
Chancen auf Reduzierung?
Knauß und Anwalt Flick rechnen sich aber gute Chancen aus, eine Reduzierung der Sperre zu erreichen. "Im ersten Moment war ich total schockiert, habe absolut nichts Gutes an diesem Urteil gesehen. Man billigt mir Fahrlässigkeit zu, sperrt mich aber 18 Monate, womit auch die Olympia-Saison kaputt wäre", so Knauß nach der Urteilsverkündung. Anwalt Flick fand aber gleich das Positive an der Reduzierung der Sperre von 24 auf 18 Monate: "Stimmt, es schaut im ersten Moment grauslig aus. Aber nur weil man ihm außergewöhnlichste Umstände zugebilligt hat, wurde er nicht für die beim ersten Dopingvergehen üblichen zwei Jahre gesperrt - das ist unsere Chance beim Sportgericht."
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