Rund 3,6 Prozent der Spitalsbetten in Niederösterreich bleiben derzeit frei, weil das Personal in den Kliniken fehlt. Beim Land will man diesen Entwicklungen weiter gegensteuern. Welche Maßnahmen bereits ergriffen wurden und was es aus Sicht der Landespolitik noch vom Bund braucht.
Massive Personalnot herrscht derzeit zumindest in einem der heimischen Krankenhäuser. Im Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf ist fast jedes zehnte Bett gesperrt, weil man darin liegende Patienten nicht mit ausreichendem Personal betreuen könnte. Ein Phänomen, das sich – weniger ausgeprägt, aber doch – auch in den anderen Spitälern zeigt.
Bei der Landesgesundheitsagentur (LGA) wird bestätigt, dass derzeit insgesamt rund 3,6 Prozent der Betten aufgrund von Personalmangel nicht belegt werden. In konkreten Zahlen entspricht das laut „Krone“-Infos 270 Betten, womit Niederösterreich im Vergleich mit den anderen Bundesländern aber genau im Durchschnitt liegt.
Weshalb Betten gesperrt werden
Alleine im Wiener AKH seien laut einem Bericht von ServusTV etwa 155 Betten wegen akuter Personal gesperrt. Auch in den anderen Ländern spiegelt sich die Lage ähnlich drastisch wider. Aber warum kommt es überhaupt zu Sperren?
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