Der zweifache Familienvater Thomas Schulner starb bei einer Dienstfahrt im Waldviertel. Die Unterstützung für die Familie ist groß und so kann Bürgermeister Alois Strondl von viel Herz und ungebrochener Hilfsbereitschaft erzählen. Zu all der Tragik gab es aber auch noch unschöne Szenen im Internet.
Der tragische Tod des beliebten Feuerwehrmannes Thomas Schulner bei einer Dienstfahrt für die Bezirkshauptmannschaft im September - die „Krone“ berichtete - berührte viele Menschen weit über die Landesgrenzen hinaus. Zur finanziellen Absicherung der Familie mit zwei Söhnen (8 und 13 Jahre) richtete die Gemeinde Waldenstein in Zusammenarbeit mit der Behörde und der Feuerwehr der Stadt Gmünd ein Spendenkonto ein. „Danke auch für das Engagement der ,Krone‘. Nicht zuletzt durch die mediale Unterstützung ist bereits ein beträchtlicher Betrag zusammengekommen, den wir der Witwe übergeben konnten“, betont Bürgermeister Alois Strondl.
Spende statt Feier und Geschenken
Der Ortschef hat aber auch eine kleine „Weihnachtsgeschichte“ zu erzählen: „Gleich fünf Firmen haben angefragt, ob das Spendenkonto noch offen ist. Anstelle einer Weihnachtsfeier oder von Geschenken wollen sie die Zukunft der Söhne absichern.“ Im Einvernehmen mit Behördenchef Stefan Grusch bleibt das Spendenkonto nun sogar bis Jänner 2023 geöffnet.
Hässliche Neiddebatte
Rund um den tragischen Unfalltod des 42-Jährigen Parade-Freiwilligen entbrannte aber auch eine unschöne Neiddebatte im Internet. Weil das Unglück bei einer Dienstfahrt passiert ist, gingen einige offenbar von ausreichender finanzieller Unterstützung der Hinterbliebenen aus. „Niemand braucht zu glauben, dass eine Familie Unsummen bekommt. Das ist heute so gut wie vorbei“, betont aber ein Experte der Arbeiterkammer.
Spendenkonto Raiffeisenbank Oberes Waldviertel,
IBAN: AT79 3241 5000 0404 3329.








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