Die Rückreise aus London wurde für eine Klasse des Gymnasiums Köflach zu einer Odyssee: Schüler mussten am Boden schlafen und kamen erst 24 Stunden verspätet zuhause an.
So hätten sich die 22 Schüler den Abschluss ihrer London-Reise im Sommer sicher nicht vorgestellt. In Frankfurt sollten sie eigentlich in eine Maschine nach Graz umsteigen. Aber da begann die Odyssee erst. „Der Zugang zu unserem Gate war versperrt. Der Flug startete ohne Passagiere“, schildert Lehrerin Karin Buchgraber.
Teures Wasser und Pöbeleien
So mussten die Schüler die Nacht am Boden verbringen - Hotel und Verpflegung gab es nicht. „Meine Kollegin zahlte 65 Euro für ein paar Flaschen Wasser“, erinnert sich Buchgraber. „Außerdem wurden wir ständig von Alkoholisierten angepöbelt.“
Am nächsten Tag sollte die Klasse nach Linz fliegen. „90 Minuten mussten wir wegen Verspätung bei größter Hitze in einem Bus warten, ohne Informationen.“ Von Linz ging es im Bus weiter. Zumindest finanziell wurde die Rückreise nicht zum Desaster: Die Fahrgast-Agentur APF konnte 6132 Euro von der Lufthansa für die Schüler erkämpfen.
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