Präsidenten-Sitzung

Meuterei gegen Stronach wurde abgeblasen

Sport
16.03.2005 12:45
Fast fünf Stunden diskutierten gestern neun der zehn Präsidenten der Bundesligaklubs (Austria war durch Vize Andreas Rudas vertreten) über offene Fragen, auch in Sachen des abwesenden Ligachefs Frank Stronach. Wenn er nach Ostern wieder in Österreich ist, folgt der nächste Gipfel.
„Auf alle offenen Fragen einen vernünftigen, gemeinsamen Nenner finden“ nannte zuvor Ligavize Martin Pucher, der das Treffen im Wiener Hotel Mariott initiiert hatte, als Ziel. Was kam heraus?


- Einige Präsidenten wollen, dass Stronach  mehr ins Tagesgeschäft eingreift: „Wenn es heiße Kartoffel gib“, so Ligavorstand Georg Pangl.


- Die Anzeige Rapids gegen Austria und Stronach vor dem Ethik-Komitee wird weiter untersucht.


- Mit Ausnahme von Sturm-Boss Hannes Kartnig waren alle Präsidenten dafür, ORF-Teams weiter nicht auf die Plätze zu lassen, die erlaubten 90 Sekunden-Kurzberichte zu verhindern. So will man den ORF zu Verhandlungen über den Erwerb von Ligarechten zwingen.


Eines merkte man aber doch: Rapid, Pasching und GAK sind mit ihrem Versuch, statt Stronach einen anderen Ligapräsidenten zu installieren in der Minderheit.


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