Eine Innviertler Wirtin kauft regional ein - und schafft es, dabei die Gehälter für ihre Mitarbeiter zu erhöhen.
„Krone“: Frau Vitzthum-Maier, Sie haben die Preise für Ihre Schnitzelspezialitäten saftig erhöht. Warum?
Regina Vitzthum-Maier: Wir zahlen mehr Gehalt über dem Kollektivvertrag. Das mussten wir machen, sonst rennt uns das wenige Personal auch noch davon. Das Wiener vom Schwein mit Beilage kostet 12,60 Euro. Es wurde um 1,50 Euro erhöht, genauso wie unser Brauerschnitzel, eine Art Cordon Bleu im eigenen Bierteig gebacken, das seit September 15,60 Euro kostet.
Wie sieht es mit den Bierpreisen aus?
Die mussten wir wegen gestiegener Rohstoffpreise um acht Prozent erhöhen.
Welchen Einfluss haben die Energiekosten?
Wir haben noch Verträge zu den alten Bedingungen, aber nächstes Jahr wird es spannend. Einen Teil der Kosten werden wir tragen, wir wollen ja nicht unsere Gäste vergraulen.
Was hat Sie am meisten geärgert, und wie lautet Ihre Antwort auf die explodierenden Großhandelspreise?
Da hatten wir endlich wieder ein Geschäft, und dann wurde bei den Händlern plötzlich rationiert. Wir kaufen jetzt bei den Landwirten in der Umgebung. Die sind nicht so unverschämt wie die Konzerne. Das Butterschmalz beziehen wir beispielsweise von einer kleinen Käserei. Das Öl liefert der Bauer direkt, sogar mit Preisgarantie. Dadurch können wir einiges abfedern.










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