Buhrufe in Paris

Wien-Sieger Medwedew verliert und rastet aus

Tennis
02.11.2022 18:00
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Drei Tage nach seinem Triumph bei den Erste Bank Open in Wien ist Daniil Medwedew beim ATP-Masters-1000-Event in Paris-Bercy gleich in seiner ersten Partie ausgeschieden. Der Russe unterlag dem Australier Alex de Minaur mit 4:6, 6:2 und 5:7. Der Weltranglistendritte hatte nach dem Matchball wieder einmal seine Emotionen nicht im Griff.

Daniil Medwedew, der beim Stadthallen-Turnier eine souveräne Leistung zeigte und als Turniersieger triumphierte, muss drei Tage später eine bittere Niederlage hinnehmen. Gegen den Australier Alex de Minaur zog der Russe in drei Sätzen den kürzeren, obwohl er im dritten Satz mit einem Break führte. De Minaur trifft damit im Achtelfinale auf Frances Tiafoe. 

Schläger muss leiden
Nach dem Matchball schmiss Medwedew seinen Schläger wütend auf dem Boden und tauschte böse Blicke mit dem Publikum aus. Pfiffe und Buhrufe waren die Folge. Der Russe ist bekannt dafür, dass er sich gerne zu Dingen abseits des Sportlichen hinreißen lässt. Den fairen Handschlag mit dem Australier gab es aber dennoch.

Für de Minaur ist es der erste Sieg gegen einen Spieler aus den Top-5 der Weltrangliste. Zuvor war er in 18 Begegnungen immer unterlegen.

Vorjahresfinalist
Um seine Qualifikation für die ATP Finals in Turin muss sich Daniil Medwedew indes keine Sorgen machen. Der 26-Jährige liegt auf einem sicheren fünften Platz. In der ATP-Weltrangliste wird Medwedew allerdings ein wenig an Boden verlieren. Denn letztes Jahr war er noch im Endspiel von Paris gestanden, hatte dort gegen Novak Djokovic allerdings verloren.

Letzten ATP-Finals-Tickets vergeben
Entschieden hat sich das Rennen um die letzten zwei ATP-Finals-Tickets. Denn sowohl der Pole Hubert Hurkacz (Nr. 10) mit einem 5:7,1:6 gegen den Dänen Holger Rune als auch der US-Amerikaner Taylor Fritz (9) durch ein 5:7,7:5,4:6 gegen den Franzosen Gilles Simon vergaben ihre kleinen Chancen auf ein Turin-Antreten.

So sind der Russe Andrej Rublew (7) und der 14 Matches unbesiegte Kanadier Felix Auger-Aliassime (8) beim Saisonfinalturnier fix dabei. Simon spielt das letzte Turnier seiner Karriere. Der 37-Jährige hatte in Runde eins den Schotten Andy Murray düpiert, nun wurde er erneut bejubelt. Auger-Aliassime ist sein nächster Gegner.

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