Terroristin verurteilt
20 Jahre Gefängnis für IS-Ausbilderin in den USA
Eine US-Bürgerin, die in Syrien Kämpferinnen der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) ausgebildet hatte, ist in ihrer Heimat zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Ein Bundesgericht in der neben Washington gelegenen Stadt Alexandria verhängte am Dienstag das Strafmaß gegen Allison Fluke-Ekren wegen der Unterstützung einer Terrororganisation.
Die 42-Jährige hatte sich im Juni schuldig bekannt und zuletzt um eine nur zweijährige Freiheitsstrafe gebeten. Die Frau, die auf einer Farm im US-Bundesstaat Kansas aufgewachsen und als Erwachsene zum Islam konvertiert war, soll nach Angaben der Staatsanwaltschaft über einen Zeitraum von mehr als acht Jahren „im Auftrag von drei ausländischen Terrororganisationen terroristische Taten in Kriegsgebieten in Libyen, im Irak und in Syrien“ begangen haben.
„Kaiserin“ des IS in Syrien
In Syrien soll sie eine Gruppe von IS-Kämpferinnen angeführt und mehr als hundert Frauen und Mädchen militärisch ausgebildet haben. Das Training umfasste laut Anklage unter anderem den Einsatz von Schnellfeuergewehren vom Typ AK-47, Granaten und Sprengstoffgürteln für Selbstmordanschläge.
Dass eine US-Bürgerin im IS eine hohe Position einnahm, gilt als ungewöhnlich. US-Staatsanwalt Raj Parekh sagte, Fluke-Ekren sei faktisch die „Kaiserin“ des IS geworden. „Sie hat junge Mädchen einer Gehirnwäsche unterzogen und sie zum Töten ausgebildet.“














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