Das muss jeder Diktator und Kriegsherr wie Wladimir Putin als furchtbare Schande empfinden: Stell dir vor, er bläst zur Mobilisierung - und die Helden von morgen antworten nicht mit patriotischem Jubel, sondern nehmen Reißaus!
Was für eine Blamage für den „Woschd“ („Führer“), wie ihn die Chefpropagandistin Margarita Simonjan in Anlehnung an Stalin betitelt! Die Teilmobilmachung ist ein neuer Flop in der Kette von Fehlentscheidungen in Putins Ukraine-Paranoia. Wie viele Fehler kann er sich noch leisten?
Der Kremlchef hatte mit der Mobilmachung lange gezögert. Der Plan war ja ursprünglich, so zu tun, als gäbe es keinen Krieg, indem die Ukraine im Handstreich geschnappt wird, während das Leben in Russland „normal“ weiterläuft. So tat dann auch das Volk, als gäbe es den Krieg nicht.
Und jetzt das! Diese harte Landung!
Regime von der Art des Putin sehen in Menschen Kegelfiguren. Ihre Zahl soll die Truppen in der Ukraine verstärken. Die Seele in den Köpfen nehmen sie nicht wahr. Weshalb sollen die Wehrpflichtigen an der Front in der Ukraine mutig ihren Kopf hinhalten wollen, wenn schon die Vertragssoldaten bisher keine Kampfmoral zeigten? Sie gaben sich lieber dem Plündern und Morden hin. Jüngst schossen sie sogar wild aufeinander im Disput, wer einen Bankomaten ausrauben darf. Die beiden hatten wohl das Putin-Wort „Befreiungs-Mission“ missverstanden.









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