
Was auf dem Papier steht, fehlt häufig in der Praxis: die Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderung. Roman Scamoni sitzt im Rollstuhl und kämpft um mehr Rechte für Betroffene. Die „Tiroler Krone“ traf den 38-jährigen Mitarbeiter von Integration Tirol zum Interview.
„Krone“: Sie kritisieren, dass Menschen mit Behinderung in vielen Bereichen von der gesellschaftlichen Teilhabe ausgeschlossen sind. Welche Bereiche betrifft das?
Roman Scamoni: Den Bildungsbereich, also Kindergarten und Schule, wo Inklusion in weiten Teilen Österreichs und vor allem auch Tirol leider nicht gelebt wird. Zweitens und drittens die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum und in der Kommunikation. Viertens die Bezahlung: Meines Wissens bekommen 25.000 Menschen mit Behinderung in Österreich für eine Vollzeitarbeit lediglich ein Taschengeld, aber keinen Lohn. Fünftens den barrierefreien Wohnraum. Hier ist das Angebot sehr gering.









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