Vom SportsEconAustria Institut für Sportökonomie berechnete Zahlen zeigen, dass Vereine und Sportstätten wegen der Teuerungskrise kurz vor dem Abgrund stehen. Sport-Austria-Präsident Hans Niessl & seine Vizepräsidenten Peter Mcdonald und Michael Eschlböck betonten gestern in Wien: „Die Lage ist dramatisch!“
Eine inflationsbedingte Gesamtkostenbelastung von 545 Millionen Euro, zusätzliche Energiekosten von 71 Millionen Euro und nach den Lohnrunden deutlich höhere Personalkosten! Diese von Prof. Dr. Christian Helmenstein (SportsEconAustria) erarbeiteten Fakten beschreiben die vom Sport zu tragende Last. Besonders der organisierte Sport mit seinen 15.000 gemeinnützigen Vereinen steht in der Teuerungskrise am Abgrund! Vereinen und Sportstättenbetreibern drohen „Teuerungs-Lockdowns“.
Öffentliche Unterstützung dringend benötigt
Fazit von SportsEconAustria: „Ohne zusätzliche öffentliche Unterstützung kann das Leistungsniveau des organisierten Sports nicht aufrechterhalten werden.“ Sport-Austria-Präsident Hans Niessl & seine Vizepräsidenten Peter Mcdonald und Michael Eschlböck betonten gestern in Wien: „Die Lage ist dramatisch. Der organisierte Sport fordert die Bundesregierung auf gegenzusteuern. Wir brauchen eine Energiepreisbremse, auch für den gemeinnützigen Sport.“
Die Sportförderung (aktuell rund 80 Millionen Euro) sollte noch im Herbst auf 120 Millionen Euro erhöht werden. Niessl: „Die Pandemie hat gezeigt, was passiert, wenn Vereinssport und Sportstätten stillstehen. Dann leidet die Gesundheit der Bevölkerung.“ Weitere Zahlen von SportsEconAustria zeigen, dass die inflationsbedingten Mehreinnahmen der öffentlichen Hand aus dem Sport 202 Millionen Euro betragen werden. Niessl: „Diese zusätzlichen Steuereinnahmen sollten in den Sport zurückfließen.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.