Das aktuelle „Krone“-Spiel der Runde führte uns in der Steiermark nach Sonnhofen. Dort scheinte nach dem Hit auch die Sonne, denn Rohrbach wurde niedergehalten. Bei den Hausherren überstrahlt aktuell ein Mann alles. Der hat auch schon genügend Bundesliga-Erfahrung. Die Bäume wachsen deshalb in der Oststeiermark nicht in den Himmel.
Mit dem neuen Trainer kam ein neuer Schwung! Im Sommer übernahm Ex-Weiz-Coach Bernd Kulmer das Amt bei Sonnhofen/Rabenwald. Und bisher lief es in der Unterliga Ost wie am Schnürchen - 16 Punkte aus sechs Spielen und 18:4-Tore. Auch das „Krone“-Spiel der Runde am Wochenende gegen Rohrbach wurde mit 2:0 gewonnen.
„Das ist natürlich ein schönes Momentum! Aber über einen möglichen Aufstieg reden wir nicht, denken auch gar nicht an ihn“, hält der Trainer den Ball noch flach. Doch was ist sein Erfolgsgeheimnis? „Wir sind ein eingeschworener Haufen. Auch der Vorstand ist begeistert und zieht voll mit. Es ist eine schöne Euphorie entstanden.“
Und mit Philipp Lembäcker hat er einen treffsicheren Kicker (sieben Tore bisher). Der 30-Jährige spielte unter anderem schon bei Hartberg und Lafnitz, absolvierte zwölf Spiele in der Zweiten Liga, traf dabei dreimal. „Philipp ist unser Kapitän und Leithammel - ein echter Vorzeigespieler. Wichtig wäre, dass er auch fit bleibt“, hofft Kulmer.
Spagat für den Lehrer
Bei Rohrbach hingegen wird ob der Pleite kein Trübsal geblasen. „Unser Ziel ist, bis Winter unter den ersten Drei zu sein. Dann werden wir analysieren und ein neues Ziel ausgeben“, sagt Spielertrainer Christoph Schweiger. Für den die Doppelfunktion nicht immer einfach ist: „Es ist ein Spagat zwischen Spieler und Trainer. Gott sei Dank bin ich Lehrer - daher kann ich ganz gut mit Menschen umgehen.“








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