Der Salzburger Gabriel Schmidt verlor mit Mauthausen das Bundesliga-Finale denkbar knapp. „Bitterer geht es nicht mehr“, seufzte der Salzburger. Betina Stummer mausert sich indes zur Seriensiegerin.
Freud und Leid liegen im Sport oft nah beieinander. Das bekamen Salzburgs Tennis-Asse beim Bundesliga-Finale gestern in Klagenfurt zu spüren. Gabriel Schmidt erlitt mit Mauthausen eine seiner schlimmsten Karriere-Niederlagen. Dabei lieferten die Oberösterreicher dem Favoriten Irdning ein packendes Duell.
„Wir hätten nie gedacht, sie so fordern zu können“, bezog sich Schmidt auf die Topspieler (Novak, J. Melzer, Misolic) in den Reihen des Gegners. Nach den Einzeln stand es 3:3 (Schmidt unterlag Sebastian Ofner 6:4, 4:6, 7:10), daher mussten die Doppel entscheiden. Der 31-Jährige bezwang mit Alex Erler Novak/Ofner mit 6:3, 6:3, das zweite Doppel holte indes der Favorit. Es kam zum Showdown. „Wir hatten vier Matchbälle . Bitterer geht es echt nicht mehr“, war Schmidt, nachdem seine Kollegen den dritten Satz mit 10:12 verloren hatten, enttäuscht.
Bei den Damen triumphierte Betina Stummer mit Linz AG mit 5:2 gegen Gastgeber Klagenfurt. Für die 39-Jährige, die in dieser Saison jedes Spiel für sich entschied, war es der vierte Bundesliga-Titel in Folge. „Einfach genial“, jubelte die Salzburgerin.
STC fixiert Aufstieg
Indes machte der STC gestern mit einem 8:1 beim Grazer Parkclub den Aufstieg in die 2. Liga perfekt. Dort will man künftig nicht mehr als Legionärstruppe auftreten, sondern sich mit vorwiegend jungen Salzburgern etablieren.









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