



Die Feuerwehr St. Andrä feiert am Sonntag ihr 150-Jahr-Jubiläum und öffnet dafür ihr historisches Einsatz-Archiv.
Die vielen Brände in der Bischofsstadt hatten Franz Sebastian Storf und Franz Gauster 1872 dazu bewogen, den Verein der „Freiwilligen Feuer-wehr“ zu gründen. „Damals hatten die Kameraden sogar Kaiser Franz Josef um Hilfe gebeten. Das Bittgesuch wurde mit notwendigen Löschgeräten und 200 Gulden belohnt“, erzählt Feuerwehrmann Markus Kobold.
38 Wohnhäuser brannten bei Feuerinferno
Bei einem Feuerinferno 1886 brannten 38 Wohnhäuser „Ein Gebäude musste damals aufgrund von Löschwassermangel sogar mit Most gelöscht werden“, weiß der heutige Kommandant Markus Kobold, der die historischen Unterlagen der Wehr studiert hat. Meilensteine gab es viele: Im Jahr 1924 wurde die erste von Pferden gezogene Motorspritze bestellt und 1947 das erste Rüsthaus gebaut. „Weil es kein Geld gab, arbeiteten die Kameraden alle selbst auf der Baustelle.“ Zum 100-Jahr-Jubiläum war schließlich ein neues Rüsthaus bezogen worden, das vor 15 Jahren einen Zubau erhalten hat.








„Den Nächsten helfen“ – lautet das Motto der Lavanttaler Wehr seit ihrer Gründung. Die 59 aktiven Kameraden rückten alleine heuer bereits zu 170 Einsätzen aus. Unter anderem wurden allein dieses Jahr 500.000 Liter Wasser auf umliegende Bergbauernhöfe gebracht.
Große Feier geplant
Einen kleinen Streifzug durch die Geschichte der Wehr zeigt die Schau „Feuerwehr einst und heute“ in der Stadtgalerie. Kobold: „Gezeigt werden historische Geräte und Bilder.“ Das Jubiläum wird am Sonntag offiziell gefeiert.









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