Umstrittene Mandatarin

FPÖ-Anbandelei für MFG „kein Grund zur Nervosität“

Oberösterreich
05.09.2022 10:00

Der Auftritt von MFG-Mandatarin Petra Saleh-Agha beim FPÖ-Wahlkampfauftakt in Wels hat für Überraschung gesorgt. Parteiintern hat die umstrittene Lokalpolitkerin deswegen aber vorerst keine Konsequenzen zu befürchten.

Der interessierte Zuseher staunte nicht schlecht, als er am Samstag die Rieder MFG-Gemeinderätin Petra Saleh-Agha in Wels erblickte – Fahne schwenkend inmitten von Funktionären und Anhängern der FPÖ. Wie berichtet, hatte sich die umstrittene Mandatarin der Imfpskeptiker-Partei beim Auftakt zum Bundespräsidenten-Wahlkampf von FPÖ-Kandidat Walter Rosenkranz unter die Fans der Freiheitlichen gemischt – ein freundschaftlicher Handschlag mit FPÖ-Landtagsabgeordnetem Peter Handlos durfte da nicht fehlen.

Eigener MFG-Kandidat
Die Charme-Offensive im gegnerischen Lager überrascht umso mehr, als MFG ja mit Michael Brunner einen eigenen Hofburg-Kandidaten stellt.

Reaktion nach Schrecksekunde
Der Parteispitze in OÖ dürfte es angesichts der überparteilichen Anbandelei zunächst die Sprache verschlagen haben: Einen öffentlichen Rüffel gab es für Saleh-Agha nicht, auch auf „Krone“-Anfrage reagierte Klubchef Manuel Krautgartner erst nach eineinhalbtägiger Schrecksekunde. „Absolut okay“ finde er es, „wenn Frau Saleh die Freiheit genießt, Musik zu hören und auf der Veranstaltung eines politischen Mitbewerbers ein Glaserl trinkt“. Das sei „nicht wirklich ein Grund für nachhaltige Nervosität in der MFG OÖ“.

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