Denkmalamt stimmt zu

Aus Hallstätter Salzamt wird ein 200-Betten-Hotel

Das Bundesdenkmalamt und das Komitee für Denkmalpflege genehmigen mit Auflagen den Umbau des 1750 errichteten Amtsgebäudes.

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Noch hat die 850-Einwohner-Gemeinde Hallstatt weniger Betten als Einwohner. Das könnte sich in absehbarer Zeit ändern. Sowohl das Bundesdenkmalamt als auch Icomos Austria, das Nationalkomitee des Internationalen Rats für Denkmalpflege, gaben nun grünes Licht für die Errichtung eines 200-Betten-Hotels auf dem Gelände des 1750 gebauten Salzamts, das die Grand-Hotel- GmbH 2014 von der Gemeinde erwarb.

Baustart im kommenden Jahr?
„Nach der Fertigstellung hätten wir insgesamt 900 Betten. Diese Zahl verträgt der Ort“, hofft SP-Bürgermeister Alexander Scheutz auf einen Baustart 2023. Die Vorarbeiten haben bereits begonnen, obwohl noch das grüne Licht des Naturschutzabteilung des Landes fehlt. Möglich, dass auch für diese Genehmigung Auflagen zu erfüllen sind.

Neuer Nebenbau muss 16 Meter entfernt sein
Die Denkmalschützer gaben etwa vor, dass in den drei Dachgeschoßen nichts verändert werden darf. Scheutz: „Generell sind im Salzamtgebäude hauptsächlich Suiten geplant.“

Hotelneubau soll rund 40 Millionen Euro kosten
Im neuen dreistöckigen Nebengebäude, das mindestens 16 Meter vom Stammhaus entfernt errichtet werden muss und nicht höher als die Dachtraufe des Salzsamts sein darf, sind die Zimmer, die Rezeption und das Restaurant vorgesehen.

Tiefgarage mit 90 Pkw-Stellplätzen
Verpflichtend sind auch 90 Parkplätze, die auf zwei unterirdische Etagen verteilt werden. Die Pläne der Architekten beinhalten weiters ein begrüntes Flachdach und eine Holzfassade. Die Investitionskosten beziffert Ortschef Scheutz mit 40 Millionen Euro.

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