Aus Sankt Ulrich bei Steyr stammende Damen produzieren ganzjährig hochwertige Produkte, deren Verkaufserlös sie zu 100 Prozent spenden. Der Großteil ihrer Freizeit wird für den guten Zweck aufgewendet, die Materialkosten bestreiten sie ebenfalls aus der eigenen Tasche. Ihre Motivation: Sie wollen Gutes tun.
Wie ein fünfblättriges Kleeblatt sind die „Rahofer-Schwestern“ Inge (63), Gabriele (66), Eva-Maria (60), Christa (62) und Elisabeth (65) bei ihren Benefiz-Aktionen aufeinander abgestimmt. Das aus St. Ulrich bei Steyr stammende Geschwister-Quintett wendet seit zehn Jahren den Großteil seiner Freizeit für den guten Zweck auf. Die Damen stricken, nähen, sticken und backen unermüdlich das ganze Jahr lang, um mit dem Erlös der Handarbeiten Menschen in der Region Steyr-Land unterstützen zu können.
„Die fertigen Waren werden entweder an Auftraggeber oder auf Märkten verkauft“, sagt Inge Schützeneder (geborene Rahofer, 63). Der Erlös kommt zu 100 Prozent sozialen Zwecken zugute – unter anderem dem vierjährigen Luis, der – wie im Rahmen der „Krone“-Aktion Weihnachtsfreude berichtet – Anfang 2025 die Diagnose Blutkrebs erhalten und ausgerechnet vor seiner letzten Chemo auch noch eine schwere Sepsis erlitten hat.
Nach einem Nieren- und Leberversagen mussten die Eltern des Buben ein zweites Mal um sein Leben bangen. „Wir haben für den Kleinen 2000 Euro überwiesen“, bestätigt Schützeneder.
Insgesamt war es den fleißigen Schwestern im Vorjahr gelungen, 4500 Euro zu erlösen. Geldspenden gab es noch für zwei weitere Familien, das Kinderhospiz Sterntalerhof, den Verein „Geben für Leben“ sowie das Palliativ- und Hospizteam des Roten Kreuzes.
„Jedes Produkt ist ein Unikat. Geschirr- und Handtücher werden mit lustigen Sprüchen, Namen, Logos oder den Wappen von Lieblings-Fußballclubs bestickt. Auch individuelle Babysets mit Lätzchen werden gestaltet“, so Inge. Für Kinder gibt es außerdem gehäkelte Tiere, Handschuhe und Socken.
Warum sich die Schwestern derart selbstlos engagieren? Schützeneder: „Wir hatten in der Familie einen schweren Krankheitsfall, der schlussendlich gut ausgegangen ist.“
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