Sein steinzeitliches archaisches Rollenbild der Frau ließ einen Ägypter ausrasten. Als seine Frau die Scheidung forderte, erklärte er, er werde sie und die gemeinsamen Kinder töten - Bewährungsstrafe, nicht rechtskräftig.
Verliebt hatte sich eine junge Burgenländerin in ihren Traumprinzen. Hochzeit und zwei Kinder folgten. Doch das Geld war knapp, der Ägypter arbeitete kaum, zumeist lebte die kleine Familie vom dürftigen Gehalt der Frau. „Es gab immer wieder Streit ums Geld“, so die 37-Jährige, die teilweise nicht einmal mehr wusste, wie sie die Miete zahlen sollte. Da erwarb ihr Partner ein altes Auto, um es herzurichten und dann mit Gewinn weiterzuverkaufen. Was er aber nicht tat. Stattdessen wollte er den Wagen auf sich anmelden: „Aber wir haben doch einen Pkw.“
Todesdrohungen
Es kam erneut zum Streit, bei dem auch der Vater des Opfers Zeuge war. Dabei rastete Walid F. dann völlig aus. Er schmetterte das Handy der Burgenländerin auf den Boden, und als sie von Scheidung sprach, drohte er, sie und beide Kinder umzubringen. Auch jeden, der der Frau helfen würde, wollte F. töten. Die 37-Jährige rief die Polizei und erstattete Anzeige. Vor Gericht in Eisenstadt stellte sich der Angeklagte als Unschuldslamm dar. „Ich habe nichts getan und liebe meine Frau, habe ihr sogar heute Blumen mitgebracht“, erklärte er. Ansonsten sagte der Mann immer wieder: „Ich habe doch nichts getan.“ Was ihm Frau Rat nicht abnahm.
Bewährungsstrafe
Das Urteil - drei Monate auf Bewährung - nahm F. sofort an, obwohl er sich doch „unschuldig“ fühlt. Übrigens, seine Frau hat mittlerweile die Scheidung eingereicht ...















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