Erster Beleg ist da

F1-Hammer! Porsche kauft 50 Prozent von Red Bull

Formel 1
27.07.2022 20:05

Lange wurde darüber spekuliert, doch nun dürfte der Deal fix sein! Porsche steigt beim Formel-1-Team von Red Bull ein - das verriet jetzt ein behördlicher Antrag in Marokko.

Hintergrund: Die Porsche AG und die Red Bull GmbH müssen ihr gemeinsames Projekt den Kartellbehörden melden - und das auch in 20 Ländern außerhalb Europas. In Marokko unterliegt ein derartiger Antrag der Veröffentlichungspflicht, wodurch nun der lange geheimgehaltene Deal wohl entgültig fixiert wurde.

Porsche-Chef Oliver Blume (Bild: AFP)
Porsche-Chef Oliver Blume

Offiziell wurde die neue Partnerschaft allerdings noch nicht verkündet. Wohl auch, weil die FIA das neue Motoren-Reglement mit umweltfreundlicheren Antrieben für die Saison 2026 noch nicht abgesegnet hat. Ab dann sollen die Hybrid-Motoren mit 100 Prozent synthetischem Kraftstoff betrieben werden, der 65 Prozent der Treibhausgas-Emissionen einsparen soll. Der Verbrenner im Aggregat soll nur noch 50 Prozent der Leistung beitragen, der Rest elektrisch generiert werden. Das passt zur künftigen Ausrichtung der Auto-Industrie.

(Bild: GEPA )

„Es muss noch mehr in Richtung Nachhaltigkeit gehen“, so die Erklärung von Red-Bull-Konsulent Helmut Marko vor drei Wochen. Im Prinzip sei man sich einig, „aber Ferrari will mehr Abgas-Modifikationen“. Zum möglichen Zeitpunkt, wann die Verhandlungen abgeschlossen sein könnten, sagte Marko vor drei Wochen: „Ursprünglich hat man gesagt Ende Juni, zuletzt hat es geheißen Ende Juli, aber das ist auch eher schwierig.“

Übrigens: Weltmeister Max Verstappen ist bei dem Team des Energy-Drink-Riesen noch bis zum Ende der Saison 2028 unter Vertrag, was für das langfristige Bekenntnis von Firmenchef Dietrich Mateschitz zur Formel 1 spricht.

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(Bild: KMM)



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