Alle Hände voll zu tun, hatten am Montagabend die Freiwilligen Feuerwehren der Vorarlberger Gemeinden Götzis und Mäder. Bei einem Wohnungsbrand entstand eine derartig starke Rauchentwicklung, dass die Florianis nur mit Atemschutz zum Brandherd vorrücken konnten - wo sie auf einem Sofa einen Mann vorfanden.
Am Montag gegen 20.05 Uhr wurde den Rettungskräften in Götzis eine Rauchentwicklung auf einem Wohnungsbalkon gemeldet. Aufgrund der immer dichter werdenden Rauchschwaden war ein Vordringen der 50 angerückten Florianis der Feuerwehren Götzis und Mäder in die Wohnung nur mittels Atemschutz möglich.
Als es die Feuerwehrleute schließlich bis in das Apartment geschafft hatten, entdeckten sie dort eine Person im Bereich des Sofas. Nach der Bergung und Erstversorgung wurde der schwer verletzte Mann in das Landeskrankenhaus nach Feldkirch eingeliefert. Seine Verletzungen erwiesen sich dort rasch als so schwerwiegend, dass er in der Folge in das Klinikum Zürich, das seit 2015 über eine verifizierte Spezialabteilung für Brandopfer verfügt, überstellt werden musste.
Ein Ersthelfer erlitt laut Polizeiangaben eine Rauchgasvergiftung und musste ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht werden.














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