Der langjährige Vorstandschef der Verbundgesellschaft, Walter Fremuth, ist - wie erst am Montag bekannt wurde - am 20. Juli im Alter von 90 Jahren gestorben. Der 1932 in Wien geborene Sozialdemokrat bekleidete im Laufe seiner Karriere mehrere Spitzenfunktionen im heimischen Banken- und im Energiesektor.
1970 wurde Fremuth erster Vizegouverneur der Postsparkasse, von 1975 bis 1979 fungierte er als stellvertretender Generaldirektor der Girozentrale der Sparkassen.
Den Posten als Generaldirektor der Österreichischen Verkehrswirtschaft AG (später Verbundgesellschaft, heute Verbund AG) hatte er von 1979 bis zu seiner Pensionierung Anfang 1994 inne. Ab 1981 lehrte er zudem an der Wirtschaftsuniversität Wien.
In seiner Rolle als Verbund-Chef setzte sich Fremuth für das schlussendlich nie in Betrieb genommene Atomkraftwerk Zwentendorf ein. Das von ihm forcierte Projekt eines Wasserkraftwerks in Hainburg war von massiven Protesten begleitet.













Kommentare
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).