Zumindest 28 Hundebabys wurden unter schlimmsten Bedingungen gezüchtet und verkauft. In dunklen Kellern mussten die Vierbeiner ohne genügend Wasser und Fütter leben. Die 31-jährige Hauptverantwortliche muss jetzt eine Haftstrafe absitzen!
Selber bezeichnet sich die Angeklagte im Landesgericht Korneuburg in Niederösterreich als Tierliebhaberin. Die Anklage, nach der sie Welpen jahrelang unter katastrophalen Bedingungen gehalten und verkauft haben soll, macht das aber schwer zu glauben.
Welpe stirbt an Spätfolgen
Ohne Licht, genügend Wasser und in ihrem eigenen Kot - so lebten die Kleinen, bis sie verkauft wurden. Dabei gab sich die angeklagte Serbin als zertifizierte Züchterin aus. Ungeimpft und in schlechtem Zustand wurden die Tiere weitergegeben. Ein Welpe musste später sogar eingeschläfert werden.
Mitangeklagt sind drei weitere Serben, die Teil der illegalen Zucht sein sollten: der Lebensgefährte der 31-Jährigen, ihr Bruder und ein weiterer Mann. Letztere zwei erschienen nicht zur Verhandlung.
Verurteilung wegen Tierquälerei
Vor Gericht sagt die Erstangeklagte, sie sei mit den Tieren überfordert gewesen. Die Tierquälerei sei keine Absicht gewesen. Die Staatsanwältin beeindruckt dieses Geständnis aber wenig: „Das, was sie hier machen, ist alles andere als reumütig!“ Sie wird zu 21 Monaten, davon sieben unbedingt, verurteilt. Ihr Lebensgefährte wird freigesprochen. Er will von den armen Vierbeinern nichts gewusst haben.








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