Nach dem starken Auftritt zuletzt im Cup gegen Vöcklamarkt, zeigte der FC Dornbirn von Trainer Thomas Janeschitz auch beim Start in die Zweitliga-Saison durchaus gefälligen Fußball. Für einen Punkt bei den Niederösterreichern reichte es am Ende aber dennoch nicht.
Dass die Dornbirner mit einem klaren Plan in die Partie in St. Pölten gingen, war schnell erkennbar. Aber dieser Plan wurde leider bereits in der dritten Minute durcheinandergebracht. Matheus Favali leitete nach eigenem Einwurf einen Konter für die Wölfe ein, Jaden Montnor vollendete zur Führung für die Hausherren. Zwar hatten die Rothosen dann noch etwas Glück bis zum Pausenpfiff - St. Pölten hatte einen Pfostenknaller, FCD-Goalie Justin Ospelt entschärfte einen Kopfball und zwei Schüsse - das Auftreten der neu formierten Dornbirner war aber dennoch ansehnlich.
Auch den zweiten Abschnitt gestaltete die Janeschitz-Elf lange offen und interessant, mit schnörkelloser und strukturierter Defensivarbeit. Offensiv konnten sie aber nicht besonders viele Akzente setzen. 20 Minuten vor Ende erhöhte der eingewechselte Din Barlow auf 2:0 für St. Pölten. Bald darauf löste Janeschitz die Viererkette auf und brachte zusätzliche Angriffskräfte, Torchancen ergaben sich aber trotzdem kaum mehr für seine Mannschaft.
„St. Pölten ist ein erfahrenes Team und wir haben ihnen mit einem eigenen Fehler früh in die Karten gespielt“, resümierte Coach Janeschitz, „es wurde dann zwar besser. Wir haben nicht aufgegeben, aber waren zu ungenau. Wir müssen lernen, lernen und lernen - ich glaube, man hat den Unterschied in der Reife beider Teams gesehen.“














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