Nur noch tot geborgen werden konnten am Samstagabend der Pilot (56) und ein weiterer Mitflieger (67) in einem Sportflugzeug. Der Steirer aus dem Bezirk Hartberg - Fürstenfeld hatte am Vormittag im steirischen Wechselgebiet einen Notruf abgesetzt, Rauch im Cockpit gemeldet und blieb danach unerreichbar. Einsatzkräfte suchten von der Luft aus nach dem Flieger und fanden diesen in einem schwer zugänglichen Waldgebiet bei Vorau. Für die Insassen gab es keine Hilfe mehr.
Das Drama nahm schon kurz nach dem Start im burgenländischen Pinkafeld seinen Lauf: Der Pilot des Sportflugzeuges, das über dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld in den Lüften war, setzte wenige Minuten danach gegen 11.15 Uhr einen Notruf ab. Darauf folgende Versuche, ihn zu erreichen, blieben aber erfolglos.
Suche per Hubschrauber
Mittels Hubschrauber des Bundesministeriums für Inneres wurden über dem schwer zugänglichen Waldgebiet Suchflüge durchgeführt. Die Rettungskräfte konnten das Flugzeug schließlich in unwegsamem Gelände nahe Vorau lokalisieren.
„Mitten im Wald zerschellt“
Retter machten sich auf den Weg in das Gebiet, fanden auch rasch das Wrack. Was für ein Drama: Für den Piloten und den Insassen, beide aus dem Bezirk Hartberg - Fürstenfeld, gab es keine Rettung mehr, die Männer konnten nur noch tot geborgen werden. „Das Flugzeug war mitten im Wald an Bäumen zerschellt“, so Thomas Allmer, Einsatzleiter bei der Feuerwehr, die mit 30 Mann im Einsatz war. Selbst für die erfahrenen Retter ein entsetzlicher Anblick ...
Der Grund für den Absturz ist derzeit noch nicht bekannt, der Pilot hatte aber Rauch im Cockpit als Grund für den Notruf angegeben.














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