
„Mohren“ hat sich schon früher dem Kampf gegen die Big Player angeschlossen, nun ziehen „Egger“ und „Frastanzer“ nach.
Mittlerweile werden sechs von zehn Litern in Österreich getrunkenen Bier in internationalen Großbrauereien hergestellt. Die regionalen und unabhängigen Brauereien haben das Nachsehen. Vor einem Jahr dann schlossen sich zehn große, österreichische Brauereien zum Verein „Unabhängige Privatbrauereien Österreichs“ zusammen. Damals waren etwa Ottakringer, Stiegl und Trumer mit an Bord. Auch ein Vorarlberger Unternehmen schloss sich dem Kampf gegen die Big Player an, „Mohren“ in Dornbirn. Gefolgt von der Brauerei Egg und seit diesem Monat auch „Frastanzer“ traten inzwischen zwei weitere, bekannte Vorarlberger Betriebe der Initiative bei. Bereits 38 Bierbrauer haben sich dem Verein angeschlossen, Gespräche mit weiteren werden geführt.
Mit unserer Unabhängigkeit bewahren wir ein Stück Kultur, ein Stück Identität, ein Stück Heimat.
Kurt Michelini, Geschäftsführer "Frastanzer"
Abfließende Wertschöpfung
Das Ziel ist klar: Die regional verankerten Betriebe sollen gestärkt, Arbeitsplätze vor Ort gesichert werden. Zudem macht der Verein auf die oft ins Ausland abfließende Wertschöpfung aufmerksam, da die großen Konzerne ihre Gewinne in der Regel steuerbegünstigt im Ausland zahlen würden, heißt es vom Verein.
So bemühen sich die regionalen Betriebe um stärkere Bewusstseinsbildung und hoffen, mit ihrem Gerstensaft auch „ein Stück Kultur, ein Stück Identität und ein Stück Heimat“ zu erhalten, wie Kurt Michelini von „Frastanzer“ erklärt.















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