Fr, 17. August 2018

Nach Katastrophe

03.08.2011 13:20

Jugendliche aus Fukushima erholen sich in Österreich

Ein kleines bisschen Erholung von den schrecklichen Ereignissen in ihrer Heimat wird sich eine Gruppe japanischer Jugendlicher in den kommenden drei Wochen in Österreich gönnen. 23 junge Besucher aus der Krisenregion Fukushima, die im März von der gewaltigen Erdbeben- und Atomkatastrophe heimgesucht worden war, wurden am Mittwoch offiziell in Wien empfangen.

Die Jugendlichen im Alter von 15 und 18 Jahren stammen laut Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten aus Soma City und Umgebung, wo der Tsunami 459 Opfer, davon 19 Kinder, gefordert hatte. Im Küstenbereich befanden sich zwei Fischerdörfer - von denen nichts mehr übrig ist. 5.000 Menschen verloren ihre Häuser.

Spindelegger: "Freude und Entspannung"
"Gerade für junge Menschen ist die Bewältigung von Leid und Katastrophen besonders schwierig. Der Aufenthalt in Österreich soll den Jugendlichen schlicht und einfach Freude und Entspannung bereiten und ihnen zeigen, dass sie auch im fernen Österreich viele Freunde haben", sagte Außenminister Michael Spindelegger. "Die Initiative des österreichischen Rotary Clubs hat mich sehr berührt. Es war für mich und den japanischen Außenminister Matsumoto selbstverständlich, für dieses Projekt den Ehrenschutz zu übernehmen."

Empfang im Außenministerium
In Vertretung des Vizekanzlers begrüßte der stellvertretende Sektionsleiter und Botschafter Franz-Josef Kuglitsch die Besucher samt Begleitpersonen im Marmorsaal des Außenministeriums. Die Jugendlichen erwartet nach ihrem Aufenthalt in Wien ein dichtes Programm, das sie in mehrere Bundesländer führen wird. So stehen etwa Besuche in den Salzbergwerken im Salzburger Hallein sowie bei den Bregenzer Festspielen an.

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