15.07.2022 17:00 |

Fußball-Unterhaus

Salzburg Regionalligisten sind Fans der Reform

 Die Salzburger Regionalligisten würden gemeinsame Liga mit Vereinen aus Oberösterreich begrüßen. Der Ball liegt nun bei ÖFB und Bundesliga.

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Nach langen Verhandlungen wurde vor einiger Zeit im Fußball-Unterhaus die Rückkehr zur Regionalliga West (Liga mit Klubs aus Salzburg, Tirol und Vorarlberg) beschlossen. Diese neue und alte Lösung wird in der Saison 2023/24 in Kraft treten.

Lange soll es die Liga in dieser Form aber nicht geben, denn es gibt jetzt schon wieder neue Überlegungen. Salzburg soll schon in naher Zukunft gemeinsame Sache mit Oberösterreich machen. Regionalliga-Klassenobmann und Seekirchen-Boss Anton Feldinger würde eine Liga mit Oberösterreich begrüßen: „Tirol und Vorarlberg wollen ohnehin nicht mit uns fusionieren. Zudem wäre es mit Oberösterreich aus sportlicher Sicht interessanter. Ich kann nicht für alle sprechen, aber ich weiß, dass es viele Vereine in Salzburg so sehen wie ich.“

Auch SAK-Coach Roman Wallner zeigte sich von diesem Vorhaben begeistert: „Ich wusste davon noch nichts, aber ich würde es gut finden. Wir könnten davon mit Sicherheit profitieren.“

Frühestens in der Saison 24/25

Die „Krone“ fragte beim Salzburger Fußballverband nach, inwiefern sich diese Idee umsetzen lässt. „Wir führen Gespräche, aber das braucht Zeit“, drückte Geschäftsführer Peter Haas auf die Bremse. Alle Landesverbände sowie der ÖFB und die Bundesliga müssten sich dafür aussprechen. Bei der nächsten Präsidiumssitzung soll der Vorschlag aber besprochen werden. Umsetzen könnte man den Plan frühestens in der Saison 24/25. „Ich glaube aber nicht, dass es so schnell gehen wird“, meinte Haas.

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