In der Nacht auf Freitag ist ein Einheimischer mit seinem Auto in Rauris in Salzburg über eine Böschung gestürzt. Sein Hund konnte sich aus dem Fahrzeug befreien und machte einen nachkommenden Fahrer auf den Unfall aufmerksam.
Am Freitag gegen 0 Uhr war der 29-Jährige auf dem Weg von der Rauriser Tauernalm Richtung Ortsteil Wörth. Auf Höhe der Gollehenalm geriet er mit seinem Auto über eine Böschung. Das Fahrzeug überschlug sich mehrmals, ehe es auf einer ebenen Fläche nach ca. 30 Metern zum Stillstand kam. Das Auto wurde stark beschädigt, die Scheiben waren kaputt. Dadurch konnte die Hündin des Fahrzeuglenkers, eine Mischung aus Appenzeller und Brandl Bracke namens Anka, aus dem Fahrzeug gelangen.
Anka wich nicht von Herrchens Seite
Die sechsjährige Hündin lief zur Straße und bellte ein nachkommendes Auto in voller Lautstärke an. Damit machte die Vierbeiner auf den Unfall aufmerksam. Der Fahrzeuglenker entdeckte das schwer beschädigte Auto und den verletzten Insassen. Er verständigte die Einsatzkräfte. Erst als Hilfe kam, machte sich Anka wieder zu ihrem Herrchen auf und wich nicht mehr von seiner Seite. Nach der Erstversorgung brachten die Einsatzkräfte den Mann in die Kardinal-Schwarzenberg-Klinik. Er dürfte das Krankenhaus bald wieder verlassen können.
Der Hündin, die als Treibhund im Hochgebirge aktiv ist, ist wohlauf. Es sei nicht das erste Mal gewesen, dass sie ihrem Herrchen in einer schwierigen Situation geholfen habe, wurde der „Krone“ verraten.














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