Unter den vielen Internet-Betrügereien der jüngsten Zeit ragt dieser Fall als besonders drastisch hervor: Eine Frau aus Tirol ließ sich von einem Unbekannten, der diverse Notlagen erfand, zur Überweisung mehrerer hoher Geldbeträge hinreißen - insgesamt mehr als 100.000 Euro.
Die 42-jährige Unterländerin hatte Anfang Mai 2022 über eine Internetplattform einen angeblich britischen Mann kennengelernt. Der Verdächtige gab im Zuge der folgenden Chats an, dass er einen Koffer mit Gold und anderen Wertgegenständen an die Österreicherin verschickt habe, dieser aber von der Zollwache am Flughafen Wien abgefangen worden sei. Die Frau überwies über Aufforderung des Verdächtigen dann einen niederen fünfstelligen Eurobetrag zur Auslösung des Koffers, den sie aber nie erhalten hat.
Zollproblem, dann angebliche Verhaftung
In der Folge teilte der unbekannte Täter mit, dass er in der Türkei festgenommen worden sei und dringend Geld benötige. Die Frau überwies daraufhin auf verschiedene ausländische Bankkonten insgesamt einen hohen fünfstelligen Eurobetrag. Nun erstattete sie Anzeige über den Vorfall. Der Gesamtschaden beläuft sich auf einen niederen sechsstelligen Eurobetrag, jedenfalls also mehr als 100.000 Euro.











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