16.07.2022 10:30 |

Lob und Kritik

„Das ist schon etwas Besonderes“

Wenige Tage vor Beginn des größten Kulturereignisses der Mozartstadt laden die Salzburger Festspiele Interessierte zur Ausstellungsführung ein – um dort die Sieger des Architektenwettbewerbs für die geplanten Sanierung vorzustellen.
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„Wir wollen Transparenz zeigen. Die Salzburger sollen sehen, warum wir uns für die Architekten von Jabornegg & Pálffy entschieden haben“, sagt Lukas Crepaz, kaufmännischer Direktor der Salzburger Festspiele.

Seit Anfang Juni ist klar, welches Architektenbüro den neun Monate andauernden Wettbewerb um die Sanierung des Festspielbezirks gewonnen hat.

Nun, kurz vor der Premiere des diesjährigen „Jedermanns“ möchte Crepaz den Salzburgern nicht nur das Siegerprojekt, sondern auch die 14 weiteren Entwürfe vorstellen, die am Architektenwettbewerb teilgenommen haben.

Rund 1200 Interessierte besuchten im Laufe der vergangenen 13 Tage die Ausstellung. Bei der letzten Führung Donnerstagnachmittag nahmen rund 15 Besucher teil und löcherten Crepaz und Projektleiter Michael Brandauer mit Fragen zur Umsetzung, der Dauer und auch zu den Kosten des Megaprojekts. 

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Die Kosten werden sich auf 335 Millionen Euro belaufen, wobei sich die Kosten in den nächsten Jahren noch ändern können.

Lukas Crepaz, kaufmännischer Direktor der Salzburger Festspiele

Denn der Baustart lässt noch auf sich warten. Erst im Herbst 2024 kann mit der Sanierung begonnen werden. Während sich die einen Besucher darüber wundern, dass sich so viele Salzburger für die Sanierung interessieren, loben die anderen das Siegerprojekt. Doch es hagelt auch Kritik. „Nach der Sanierung sieht das Festspielhaus auch nicht anders aus als vorher“, sagt der Salzburger Philosophie-Student Lukas. „Aber die Kosten sind in Ordnung. Weil das ist ja für die Salzburger Festspiele und das ist schon etwas Besonderes.“

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