In Wels sind sie für Taferlklassler und Vorschüler gratis, in Wien kosten sie 25 Euro. In Linz wird man dafür ordentlich zur Kasse gebeten, pro Kind und Kurs sind 160 Euro zu berappen.
Auch wenn kommenden Montag – wie berichtet – die Linzer Schwimmoffensive beginnt und so vor allem kleine Linzer, die aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen im Vorjahr nicht die Möglichkeit dazu hatten, jetzt das Schwimmen erlernen können, sind viele Eltern unglücklich.
Wien 25 Euro, Linz 160 Euro
Und das, weil man sich das zusätzlich geschaffene Kursangebot erst einmal leisten können muss. Denn während im Rahmen der Aktion „Wien schwimmt“ Eltern in der Bundeshauptstadt für einen zehn Einheiten dauernden Intensivkurs gerade mal 25 Euro zu berappen haben und etwa in Graz die städtisch gestützten Kurse zuletzt sogar nur 10 Euro kosteten, muss man bei uns in Linz satte 160 Euro pro Kind auf den Tisch legen. Nur wenn man über einen Aktivpass verfügt, spart man die Hälfte. Nicht nur Rathaus-Insider vermuten, dass hier die Stadt zwar die einzelnen Vereine an einen Tisch zusammengebracht hatte, um zusätzliche Kurse zu initiieren, aber definitiv keine finanziellen Mittel zuschießt, damit auch möglichst viele Kinder das Angebot nutzen.
Wels sorgt für Gratis-Kurse
Ein Blick nach Wels verrät, wie es gehen kann. Dort meinte FP-Stadtchef Andreas Rabl: „Jedes Kind sollte schwimmen können“ und sorgte mit Sportreferent Gerhard Kroiß dafür, dass für alle Welser Schüler der Vorschul- und ersten Klassen in den Sommerferien sogar kostenlose Schwimmkurse veranstaltet werden.















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