
Eine 57-Jährige aus Wien suchte ihre Zigaretten, zuckte völlig aus und schlug mit dem Nudelholz auf ihren Ehemann ein, bis die Griffe abbrachen. Vor Gericht erklärte die Angeklagte, sie habe ihren Partner aber „sicher nicht“ töten wollen.
„Mein Kopf war so voll, als ob die ganze Welt in meinem Kopf wäre“, sagt Elvija zu Richterin Eva Brandstetter und den Geschworenen. Sie konnte kaum schlafen, nahm nach fast 30 Jahren ihre benötigten Tabletten nicht mehr ein – „und ich konnte auch keinen Sex mehr mit ihm haben“. Er – das ist ihr Lebensgefährte seit Jahrzehnten, den sie „sicher nicht“ töten wollte, nur vor Zorn „hauen“. Weil er keine Ahnung hatte, wo sie ihre Zigaretten verlegt hatte!
Verletzungen waren nicht lebensbedrohend
Angeklagt ist die Frau (Anwalt Thomas Preclik/Kanzlei Pfeiffer) wegen Mordversuch, denn sie schlug so heftig auch auf seinen Kopf, dass die Griffe des Nudelholzes abbrachen! Für den Gerichtsgutachter eine „gefährliche Geschichte“. Doch die Verletzungen waren nicht lebensbedrohend. Also entschieden die Geschworenen auf schwere Körperverletzung: 15 Monate, davon zwölf bedingt.

















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