30.06.2022 18:33 |

„War traumatisch“

Schüler mussten in überhitztem Bus ausharren

Am Sonntagnachmittag mussten Fahrgäste in einem überhitzten Reisebus, der von Kroatien nach Wien unterwegs war, mit defekter Klimaanlage über 30 Minuten ausharren. Der Busfahrer wurde während der Fahrt mehrmals aufgefordert, eine kurze Pause zu machen. Jedoch vergeblich.

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Trotz defekter Klimaanlage startete der Busfahrer die Reise im vollbesetzten Bus. Ein „Krone“-Lesereporter beschrieb die Hitze als „unerträglich“. Unter den Fahrgästen befand sich auch eine Maturareisegruppe aus einem Gymnasium in Wien-Alsergrund. Einige Schüler drohten dabei zu „kollabieren und zu hyperventilieren“.

„Drohten den Notausgang zu öffnen“
Manche „drohten sogar, den Notausgang während der Fahrt zu öffnen“ -aufgrund der unerträglichen Hitze im Reisebus. Gleichzeitig begannen sich einige Passagiere, ihre T-Shirts auszuziehen und gossen sich verzweifelt das Wasser aus ihren Trinkflaschen über die Köpfe. Ein paar Fahrgäste versuchten auch mit ihren Smartphones das Busunternehmen zu erreichen, weil sie fassungslos über das Verhalten des Busfahrers waren. Ohne Erfolg.

Erster Zwischenstopp an Grenze
Erst nach 35 Minuten teilte der Busfahrer allen mit, dass die Klimaanlage nun wieder funktionieren würde. Etwa fünf Minuten später wurde dann an der slowenischen Grenze der langersehnte Zwischenstopp gemacht, sodass alle Fahrgäste aussteigen konnten, um sich abzukühlen.

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