Melzer startete gegen Verdasco denkbar schlecht in sein erstes Viertelfinale seit Barcelona Ende April und lag nach einem Break rasch 0:3 zurück. Diesen Vorteil gab Verdasco nicht mehr aus der Hand und entschied den ersten Durchgang mit 6:3 für sich. Auch im zweiten Satz geriet das 30-jährige ÖTV-Ass gleich ins Hintertreffen. Melzer schaffte aber postwendend das Rebreak und nahm Verdasco kurz darauf abermals den Aufschlag ab, dank eines weiteren Breaks brachte er den Satzausgleich problemlos in trockene Tücher.
Der Entscheidungssatz verlief ausgeglichen, bis Melzer dann beim Stand von 3:3 einen Aufschlagverlust zuließ. Der Deutsch-Wagramer wetzte die Scharte aber gleich wieder aus. Dem 27-jährigen Verdasco gelang nach mehreren vergebenen Chancen Melzers auf das 5:4 dann aber das schließlich entscheidende Break. Danach servierte der Iberer sicher aus und stellte im direkten Vergleich mit Melzer auf 6:2. Im Vorjahr in Madrid hatte noch Österreichs Nummer 1 im jüngsten Duell ohne Satzverlust die Oberhand behalten.
Im Semifinale trifft Verdasco auf seinen Landsmann Nicolas Almagro. Außerdem stehen der Russe Michail Juschnij und der Franzose Gilles Simon (Dreisatzsieg gegen den topgesetzten Gael Monfils) in der Vorschlussrunde.
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