Vor sieben Monaten noch im A-Team, jetzt soll Yusuf Demir bei der U19-EM wieder zur Form finden. Der Wiener rückt nun am Montag in Windischgarsten ein.
Noch vor sieben Monaten hatte Yusuf Demir drei Joker-Einsätze im A-Team in der WM-Quali, da war er Barcelona-Legionär, zehn Millionen Euro wert
Aber der Hype ist vorbei, hinter dem Juwel liegt ein Seuchenjahr. Nach seiner Rückkehr zu Rapid im Winter fand der 19-Jährige zwar seine Fitness wieder, aber nicht seine Form: 13 Einsätze, nie über die volle Distanz, nur ein Tor. Logisch, dass Demir jetzt für Rangnick und die Nations League kein Thema war. Aber auch nicht für Gregoritschs U21-Team gestern in der EM-Quali gegen Finnland.
„Alle eingebunden“
Demir rückt erst am Montag in Windischgarsten ein - beim U19-Team. „Alle waren eingebunden, Schöttel, Barisic, Gregoritsch - und natürlich alles in Absprache mit dem Spieler“, erklärt Österreichs U19-Teamchef Martin Scherb den Plan. Der Wiener wollte selbst bei der U19-EM ab dem 19. Juni in der Slowakei dabei sein. „Bei uns kriegt er die Minuten, die er braucht“, so Scherb. „Ich weiß, wie ehrgeizig er ist. Er will nur Fußball spielen. Aber man hat ihm viel Druck umgehängt, den Rucksack nehmen wir ihm ab. Die Ruhe bei uns wird ihm guttun. Bei uns ist er wie jeder andere. Er hilft dem Team und umgekehrt.“
So soll Demir seine Lockerheit wiederfinden.
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