Iga Swiatek marschiert bei den French Open problemlos durch. TV-Expertin und Ex-Spielerin Barbara Schett über die Übermacht der Polin.
„Aggressivität, eine Kombination aus Kraft und Spin, eine extrem starke Beinarbeit, Konstanz und super Vorhand.„ So viel zu den sportlichen Stärken von Iga Swiatek. Doch die Ex-Spielerin und nunmehrige TV-Expertin Barbara Schett sieht vor allem andere Vorteile, die den Unterschied ausmachen. „Iga ist eine Spielerin, die sich nicht nur im Tennis weitergebildet hat, sondern enorm viel Zeit in den mentalen Bereich steckt. Sie geht auf den Platz und hat das Gefühl, sie ist unverwundbar.“
Der 32. Sieg in Folge gibt ihr recht. Nicht umsonst ist die Polin Nummer 1 der Welt - geht es nach Schett, wird die 21-Jährige es länger bleiben. „Dass jemand so dominiert, hat es seit Justine Henin nicht gegeben.“
Zaubertricks im Buch
Auch wenn es im French-Open -Achtelfinale gegen Zheng (Chn) kurz aussah, als würde Swiatek ins Straucheln geraten. „Nicht wirklich. Sie hat den ersten Satz verloren und hat sich mit einem kleinen Büchlein in die Toilettenpause verabschiedet. Vielleicht stehen da Zaubertricks drinnen. Danach war sie wie ausgewechselt. Swiatek singt im Kopf während des Spiels, um keine negativen Gedanken aufkommen zu lassen.“, meint Schett. Im Viertelfinale trifft die topgesetzte Polin, die in Roland Garros 2020 ihren einzigen Grand-Slam-Titel geholt hatte, heute auf Jessica Pegula.
Das erste Mal unter den letzten vier bei einem Grand-Slam-Turnier überhaupt stehen Martina Trevisan und Leylah Fernandez.









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