Das bedeutet, dass die Profis von ihren Vereinen ausgesperrt werden und keine Gehälter mehr bekommen. Kontakte zwischen Spielern und ihren Klubs sind verboten, da die seit 2005 geltende Tarifvereinbarung am Freitag um null Uhr ausgelaufen ist. Allerdings einigten sich beide Seiten laut NBPA auf ein erneutes Treffen "in naher Zukunft". Die Trainingscamps beginnen erst Anfang September, der Ligastart ist für Mitte Oktober angesetzt. Bis dahin können sich beide Seiten doch noch einigen.
Im schlimmsten Fall keine Austragung
Sollten sich Liga und Spielergewerkschaft auch zu einem späteren Zeitpunkt nicht auf einen neuen Deal verständigen, könnte die kommende Saison verkürzt werden, im schlimmsten Fall sogar komplett ausfallen. Nach dem bisher letzten Lockout vor 13 Jahren fanden nur 50 der geplanten 82 Spiele statt. Die TV-Quoten sanken damals in den Keller, die Erlöse aus dem Merchandising gingen rapide zurück.
Nach Liga-Angaben haben 22 Teams in der gerade beendeten Saison Verluste gemacht. Insgesamt beziffert die NBA das Jahres-Minus auf rund 300 Millionen Dollar, das sind rund 208 Millionen Euro, die NBPA bezweifelt diese Zahlen. Die Liga will bei den Gehältern der Spieler rund 700 bis 800 Millionen Dollar einsparen, was die Profis ablehnen. Sie hatten zuletzt angeboten, auf 500 Millionen Dollar, also 351 Millionen Euro, in den kommenden fünf Jahren zu verzichten - dies war den Klubbossen zu wenig.
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