Es war eine „verrückte“ Partie, doch am Ende durfte Jürgen Klopp jubeln: Nach dem 3:2-Erfolg beim FC Villarreal steht der FC Liverpool im Finale der Champions League. Damit zog der Star-Coach mit drei Legenden gleich.
Er hat es geschafft! Jürgen Klopp steht im Finale der „Königsklasse“ - und das bereits zum vierten Mal. Der Liverpool-Trainer ist nun auf einer Stufe mit den Trainer-Legenden Marcello Lippi, Sir Alex Ferguson und Carlo Ancelotti. Auch sie standen bisher in vier Champions-League-Endspielen an der Seitenlinie.
„Es ist herausragend. Sie hatten das Momentum auf ihrer Seite, es ist unglaublich was sie in der ersten Hälfte geleistet haben, und wir haben überhaupt nicht Fußball gespielt. Wir haben es uns selbst schwierig gemacht, wussten, dass so etwas passieren kann“, sagte „Kloppo“ über den 0:2-Rückstand zur Pause.
Doch Englands Topklub kam deutlich aktiver und ambitionierter zurück aufs Feld und drehte die Partie noch. „Im Leben ist aber immer wichtig, wie man auf Situationen reagiert. Die Pause war ganz wichtig. Ich habe den Jungs gesagt, dass wir das Momentum mit einer Situation zurückholen können“, schildert „The Normal One“, wie Klopp auch genannt wird. „Zweite Halbzeit war dann viel besser, wir haben plötzlich Tore erzielt und auch das Spiel gewonnen. Das 1:2 war der entscheidende Punkt!“
Der Gegner im Finale am 28. Mai im Pariser Stade de France wird am Mittwoch zwischen Real Madrid (ohne David Alaba) und Manchester City (Hinspiel: 3:4) ermittelt. „Egal wer gewinnt, das Finale wird großartig werden“, ist sich Klopp sicher.
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