Ana Pawlik

Historischer Roman aus dem Ennstal auf Shortlist

„Schon als Kind wollte ich Schriftstellerin werden“, erzählt Ana Pawlik (41). Ihr Debüt „In den Klauen der Macht“ katapultierte sich auf die Shortlist des „Goldenen Homer“, einen Preis für den besten historischen Roman im deutschsprachigen Raum.
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„Krone“: Wie sind Sie auf die Idee zum Buch gekommen?
Ana Pawlik: Ich lese gerne historische Romane und wollte nun selber einen Histo-Roman schreiben. Wichtig war mir dabei, dass die Geschichte in einer Gegend spielt, zu der ich einen Bezug habe. Die Burg Losenstein und die Stadt Steyr boten sich an.

Wie haben Sie den historischen Rahmen recherchiert?
Mittels lesen, lesen lesen! Ich besuchte auch Museen und historische Orte, hörte Podcasts und führte viele Gespräche mit einer Mittelalterhistorikerin.

Was im Buch folgt historischen Fakten?
In der Hintergrundkulisse treten bekannte Persönlichkeiten des 13. Jahrhunderts auf wie Přemysl Ottokar und Rudolf von Habsburg. Auch reale Geschehnisse an den realen Orten kommen vor. Die Hauptfiguren sind hingegen fast alle fiktiv, bis auf die Losensteiner, die lebten wirklich, aber nicht ganz so, wie bei mir beschrieben.

Was sollen die Leser erleben, wenn sie Ihr Buch lesen?
Sie sollen den Roman mit allen Sinnen erleben, Landschaften, Personen und die mittelalterliche Kulisse vor dem inneren Auge sehen, riechen, hören und mitfühlen, so als stünden sie mitten in dieser Zeit.

Jetzt sind Sie für diesen beachtlichen Preis nominiert. Was bedeutet das für Sie?
Ich freue ich, dass mein Roman so gut bewertet wurde und bekannter wird. Wer mit dem „Homer“ ausgezeichnet wird, entscheidet sich im Oktober in Ingolstadt.

Ana Pawlik, In den Klauen der Macht, Bucher Verlag; 28,00 €

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