Eine Diagnose veränderte das Leben einer oberösterreichischen Familie schlagartig. Ihre Welt dreht sich seitdem „in einer anderen Geschwindigkeit“ und zu den Sorgen um die Gesundheit des dreijährigen Paul kommen auch noch finanzielle Probleme. Doch „Krone“-Leser können ein wenig Zuversicht schenken.
„Ich will ein Marmeladenbrot“, jammert Paul (3), während er am Esstisch sitzt und der „Krone“-Redakteurin stolz erklärt, wo Messer, Gabel und Löffel hinkommen. Heißhungerattacken sind nur eine der vielen Nebenwirkungen der Behandlung, der sich der Dreijährige seit 23. Mai dieses Jahres unterziehen muss. Jenem Tag, der das Leben der Familie aus dem Bezirk Perg völlig auf den Kopf stellte.
Schockdiagnose Krebs
Tags davor hatte Mama Bettina (34) mit dem Kleinen ihren Kinderarzt aufgesucht, da auf Pauls Körper immer wieder blaue Flecken aufgetaucht waren. Als die Familie nächsten Mittag gerade beim Essen saß, läutete das Handy der 34-Jährigen. Am anderen Ende der Mediziner mit dem Ergebnis der Blutabnahme. „Er hat gesagt, wir sollen packen und werden schon im Kinderkrankenhaus erwartet“, erinnert sich Mama Bettina.
„Ich habe nur geweint“
Nach dem ersten Schock fuhr das Paar mit Paul und dessen damals fünfmonatigem Bruder Lukas ins Spital nach Linz. Dort folgten Knochenmarkpunktion, Blutabnahmen und die niederschmetternde Diagnose: Leukämie. „In seinem Knochenmark waren 98 Prozent Krebszellen“, erzählt Bettina und Papa Michael (40) fügt hinzu: „Ich habe nur geweint.“
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Lange Spitalsaufenthalte
36 Tage blieb er mit Paul im Spital, seine Partnerin schlief mit dem kleineren Sohn zu Hause. „Lukas wurde noch gestillt. Wir sind täglich nach Linz gefahren, dazwischen habe ich geschaut, dass der Haushalt irgendwie weiterläuft“, so die Kinderkrankenschwester. Seither bekommt der Dreijährige eine Chemotherapie, wird mit Cortison behandelt. Er macht tapfer mit und weiß, dass er „Bösewichte“ im Körper hat.
Sorgen um Gesundheit und Finanzen
Um seine Genesung nicht zu gefährden, hat die Familie ihr Sozialleben heruntergefahren – Pläne haben sich geändert. „Ich wollte eigentlich schnell wieder arbeiten gehen. Stattdessen musste mein Mann seine Arbeitszeit reduzieren“, sagt die 34-Jährige. Trotzdem läuft der Kredit für den Hausumbau weiter, zur Sorge um die Gesundheit kommen finanzielle Probleme, erzählen die Eltern: „Seit der Diagnose leben wir in einer eigenen Welt, die sich mit anderer Geschwindigkeit dreht.“
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