„Raising Hands“

Eine Million Cent-Münzen zieren den Stephansdom

Eine Million Ein-Cent-Münzen, kunstvoll geformt zu ineinandergreifenden Händen, zieren derzeit eine Ecke der rechten Fassadenseite des Wiener Stephansdom. Die Skulptur, allein die Münzen wiegen 2,3 Tonnen, soll „solidarisches Handeln sichtbar machen“ und ein „Hoffnungszeichen für Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung“ setzen, sagte Künstlerin und Initiatorin Julia Bugram.

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  • Einfach wegtragen lässt sich die eineinhalb Meter hohe, drei Meter breite und zwei Meter tiefe Skulptur nicht: 2,3 Tonnen wiegen alleine die Münzen, inklusive Trägerkonstruktion und Podest dürfte sie sich auf zwischen drei und vier Tonnen summieren.
  • Bei „Raising Hands“ handelt es sich um ein seit mehreren Jahren vorbereitetes, partizipatives Kunstprojekt. Geschaffen wurde die Skulptur, indem Plattenteile mit den Münzen beklebt wurden. 3800 Menschen sollen sich daran beteiligt und während der Corona-Lockdowns teilweise auch in Heimarbeit Münze um Münze geklebt haben.
  • Noch bis zumindest Mitte Juni kann man die Skulptur beim Stephansdom betrachten. Ob verlängert wird und bis wann, ist noch nicht gesichert. Einen neuen Platz wird die Skulptur aber im Ernstfall rasch finden: Der Bezirk Alsergrund sei an einer Aufstellung höchst interessiert, so Bugram.

Zusätzliches Wahrzeichen für Wien?
Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) sieht in der Skulptur gerade in Zeiten des Ukraine-Kriegs „ein wichtiges Signal für Mitmenschlichkeit, Barmherzigkeit und Solidarität“, wie er im Zuge einer Pressekonferenz erklärte. „,Raising Hands‘ hat das Potenzial, ein zusätzliches Wahrzeichen unserer Stadt zu werden", zeigte er sich überzeugt.

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