Traurige Marke in NÖ

Corona fesselte 15.000 Kranke an die Spitalsbetten

Die nächste traurige Marke in Zusammenhang mit der Pandemie ist geknackt. Insgesamt 15.000 Landsleute mussten mittlerweile bereits mit Corona ins Spital. Und die aktuellen Prognosen zeigen: Während der nächsten Wochen werden Hunderte weitere dazukommen. „Die Lage bleibt ernst“, betont man im Landessanitätsstab.

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Seit Ausbruch der Pandemie wurden insgesamt 15.000 Corona-Patienten in den Kliniken versorgt. Zur Einordnung: Das sind mehr Patienten, als die Stadt Korneuburg Einwohner hat.

„Unser größtmöglicher Dank gilt daher all den Mitarbeitern in unseren Kliniken, die seit zwei Jahren tagtäglich ihr Bestes geben!“, schickt der für die Spitäler zuständige Landesvize Stephan Pernkopf voraus. Auch Pernkopf weiß aber, dass die Arbeit in den Krankenhäusern während der nächsten Wochen eher mehr als weniger wird. Aufgrund der anhaltend hohen Infektionszahlen werden sich die Stationen in den Krankenhäusern weiter mit Corona-Patienten füllen. Alleine gestern wurden landesweit 7516 neue Fälle gemeldet.

18.000 behördliche Tests am Montag
Für Mittwoch werden sogar neue Rekordzahlen erwartet. Wie die „Krone“ erfuhr, wurden alleine am Montag 18.000 behördliche Tests durchgeführt. Der bisherige Tagesrekord lag bei rund 14.000 Checks. Zusätzlich werden auch die positiven PCR-Tests aus den Schulen gemeldet. Nachdem die Masken in den Klassen gefallen sind, hat dort das Infektionsgeschehen zugenommen. Laut der Bildungsdirektion wurden vergangene Woche 3000 Schüler und 284 Personen aus dem Lehr- und Verwaltungspersonal positiv getestet.

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Die Tests müssen kostenlos zur Verfügung stehen, solange es für manche Bereiche noch Eintrittstests braucht. Solange Corona eine anzeigepflichtige Krankheit ist, müssen zudem auch die behördlichen Teststraßen erhalten bleiben.

Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ), Gesundheitslandesrätin in Niederösterreich

Klarheit bei der Teststrategie fordert indes Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig und meint: „Für mich steht fest, dass Tests kostenfrei zur Verfügung stehen müssen, solange es für manche Bereiche Eintrittstests braucht!“ Das Freitesten nach dem fünften Tag müsse allerdings überdacht werden, da bis zu 80 Prozent der Betroffenen zu diesem Zeitpunkt noch positiv sind.

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