11.03.2022 09:00 |

Vorerst 15 Plätze

Ukrainische Gemeinde betreut geflüchtete Kinder

Die Stadtpolitik will sich ab sofort jeden Montag mit der ukrainischen Gemeinde in Salzburg über die Notwendigkeiten der Flüchtlinge aus der Ukraine beraten. Ein erstes Ergebnis gibt es bereits: In einem Kindergarten wird eine Betreuung durch Freiwillige für die Kleinsten angeboten.

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Wie viele aus der Ukraine Geflüchtete sich derzeit in Salzburg aufhalten lässt sich schwer sagen. „Circa 100 sind es derzeit, aber es werden jeden Tag mehr“, schätzt Bürgermeister Harald Preuner alleine für die Stadt. Um flexibel auf die Bedürfnisse reagieren zu können, gibt es ab sofort jeden Montag einen Fixtermin von Preuner mit der ukrainischen Gemeinde und Teilen der Stadtverwaltung. „Weil sich die Lage ständig ändert, ist es wichtig, dass wir uns regelmäßig treffen, sagt Preuner.

Personalmangel: Stadt stellt keine Pädagogen
Erste Fragen, die bereits aufgetaucht sind, drehen sich um Kinderbetreuung, Schulbesuch, Studium, Sozialversicherung und Arbeitsmarkt. Nicht alles fällt in die Zuständigkeit der Stadt, es gibt aber bereits erste – improvisierte – Lösungen. So wird es im Kindergarten Aiglhof eine Betreuung für bis zu 15 Kinder durch Freiwillige geben, die sich bereits beim ukrainischen Honorarkonsul Martin Panosch gemeldet haben. „Wir haben zwar selbst drei ukrainisch-sprachige Pädagogen. Wenn ich die abziehe, muss ich wegen des Personalmangels aber andere Gruppen zusperren“, erklärt Stadtvize Bernhard Auinger.

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