03.03.2022 22:11 |

Ski Alpin

ÖSV-Doppelführung - dann kam der Nebel-Abbruch

Der Tag hatte bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Kanada für die rot-weiß-roten Ski-Youngsters mit der Abfahrtsgoldmedaille durch die Vorarlbergerin Magdalena Egger glänzend begonnen. Und auch bei den Herren roch es bereits nach einer österreichischen Medaillenparty. Doch dann wurde der Nebel zum großen Spielverderber.

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Bereits beim Damen-Rennen hatte der Nebel im obersten Streckenabschnitt auf der „Rollercoaster“-Piste immer wieder für Unterbrechungen gesorgt. Das Rennen hatte, obwohl nur 26 Läuferinnen am Start waren, fast eineinhalb Stunden gedauert. Aufgrund der instabilen Wettersituation wurde für das Herren-Rennen zum Reservestart nach unten verlegt.

Um 12.30 Uhr Ortszeit konnte dann endlich gestartet werden. Der Niederösterreicher Raphael Riederer - eigentlich mehr im Super-G und im Riesentorlauf daheim - erwischte mit Nummer eins eine sehr gute Fahrt ohne grobe Fehler und stellte mit 1:06,00 Minuten eine erste Richtzeit auf. Die auch sein Salzburger ÖSV-Teamkollege Lukas Broschek, der mit Nummer drei gestartet war, nicht unterbieten konnte. Broschek klassierte sich 0,50 Sekunden hinter Riederer auf Rang zwei.

Wie viel die Zeiten der beiden Österreicher wirklich wert waren, zeigte sich, als mit dem Deutschen Luis Vogt (+0,68) und dem kanadischen Lokalmatador Raphael Lessard (+0,96)auch die beiden Schnellsten des einzigen Trainings, sowie der Italiener Giovanni Franzoni hinter Riederer und Broschek zurückblieben und das Duo seinen Platz in der Leaders Box einzementieren konnte.

Doch nach Startnummer zehn zog wieder eine Nebelbank in den obersten Streckenteil, das Rennen musste unter- und nach geraumer Zeit schließlich abgebrochen werden. Bitter für das ÖSV-Duo, das wohl beste Chancen auf eine Medaille gehabt hätte. Am Donnerstag soll es einen neuen Versuch geben, im Ideafall vom Originalstart weg. Ein Umstand, den wohl auch den Vorarlberger Lukas Feurstein freuen dürfte – er wäre am Mittwoch mit Nummer 56 an der Reihe gewesen und musste nach langer Wartezeit schlussendlich unverrichteter Dinge vom Berg.

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