Kaineder-Kritik

„Kinder-Skiland widerspricht dem Hausverstand“

Ein Privatmann will - wie berichtet - in Stadl, einem Ortsteil von Engelhartszell, zugunsten von Familien ein kleines aber feines Kinder-Skiland mit Zauberteppich, Baby- und Schlepplift realisieren. Doch die Pläne stoßen vor allem in der Ferne auf wenig Gegenliebe. Noch bevor nötige Umwidmungen im Gemeinderat diskutiert wurden, macht nun Klima-Landesrat Stefan Kaineder mobil.

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Während bei vielen Familien in der Region die Pläne des „Stadlers“ durchaus Anklang finden, weil sie so nicht mehr die beschwerliche Anreise zum Hochficht oder nach Hinterstoder in Angriff nehmen müssten, um mit ihren Kleinen erste Schwünge im Schnee ziehen zu können, hatten sich zuletzt Umweltanwaltschaft und Naturschutzbund bereits kritisch dazu geäußert. Nun legt auch Klima-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne), noch bevor im Engelhartszeller Gemeinderat überhaupt über etwaige, notwendige Umwidmungen entschieden worden ist, nach.

Gerade angesichts des immer schneller voranschreitenden Klimawandels und dem dafür nötigen Eingriffs in die Natur widerspreche ein Skiliftbau in Engelhartszell für ihn jeglichem Haus- und Sachverstand. Kaineder: „Ich bin in Kirchschlag bei Linz aufgewachsen und in meiner Kindheit gab es dort elf Skilifte. Heute gibt es noch drei. Und die brauchen modernste Beschneiungsanlagen, um überhaupt einen Skibetrieb zu ermöglichen.“

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