Fr, 21. September 2018

Der Sex-Banker

18.05.2011 16:54

IWF-Chef Strauss-Kahn: Geld, Politik und Testosteron

Anne Sinclair hält zu ihrem Ehemann, Dominique Strauss-Kahn: Sie plante seine Karriere, sie hat das Geld, sie will den tiefen Fall in der Society stoppen. Frauen bleiben oft den "Testosteron-Rabauken" treu, weiß Psychologin Gerti Senger.

Die Ehefrau des Sex-Bankers ist Multi-Millionärin: Anne Sinclair (62, im Bild links) ist die Enkelin des Pariser Kunsthändlers Paul Rosenberg: Sie hat einen Großteil seiner unfassbar wertvollen Kunstsammlung geerbt – 160 Meisterwerke von Picasso, Cézanne, Matisse und Monet. Ein Bild von Fernand Léger verkauften die Strauss-Kahns im Jahr 2003 um 22 Millionen Dollar, ein Matisse brachte ihnen im Vorjahr 33 Millionen Dollar.

Die Star-Moderatorin Anne Sinclair ist also tatsächlich reich und unabhängig, ihr Ehemann Dominique Strauss-Kahn (62) verdient als Angestellter des IWF "nur" 490.000 Dollar (344.400 Euro) pro Jahr.

"Und selbst noch so starke Frauen bleiben ihren Männern, die Affären hatten, treu", meint die Psychologin Prof. Dr. Gerti Senger, dass dies eine "Art von Selbstschutz" sei: "Da müssten die betrogenen Frauen sonst ja zugeben, dass die Wahl dieses 'Bocks' die falsche war." Außerdem hätten die Ehefrauen oft "zu viele Muttergefühle" für die "missratenen Kinder", also ihre Männer. Senger: "Irgendwann gibt's dann aber Grenzen, wie etwa im Fall Berlusconi."

Typischer "Testosteron-Rabauke"
John F. Kennedy, Bill Clinton, Silvio Berlusconi und nun Frankreichs Fast-Präsidentschaftskandidat, IWF-Chef Strauss-Kahn, seien laut Senger typische "Testosteron-Rabauken": "Wenn's kein Gegensteuern gibt, kommt's bei diesen Männern, die von sich ja auch gewaltige Größenvorstellungen haben, zu Übergriffen." Für viele dieser Macht-Typen wären die meisten Frauen "nichts", bloß die eigene Lebenspartnerin eine "Beinahe-Heilige", analysiert Gerti Senger. Zum konkreten Skandalfall Strauss-Kahn könne sie aber natürlich kein Psychogramm erstellen.

Die französische Astrologin Elizabeth Teissier war nicht ganz so umsichtig: Sie behauptete, Dominique Strauss-Kahn ganz genau zu kennen – und hat ihm am 29. Dezember 2010 im Magazin "Paris Match" "ein geniales Jahr 2011" vorhergesagt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.