Gute Nachrichten vonseiten der Sportjustiz hat es am Montag für den Tabellenletzten der Serie A gegeben: Das Berufungsgericht des italienischen Fußballverbandes (FIGC) hob den Punktabzug für Salernitana auf, den der Verein erhalten hatte, weil er aufgrund von zahlreichen Corona-Fällen im Kader nicht zum Ligaspiel am 21. Dezember zu Udinese gereist war. Salernitana war die Reise von den Gesundheitsbehörden untersagt worden.
Die Liga hatte sich allerdings geweigert, das Match zu verschieben, da der Klub von Altstar Franck Ribery noch über genügend Kader-Spieler verfügt hätte, lautete die Argumentation. Ein Sportrichter hatte danach eine Berufung von Salernitana abgelehnt, wodurch das Spiel mit 0:3 gewertet wurde. Obendrein gab es für Salernitana einen Punkt Abzug für das Nichterscheinen. Das Berufungsgericht wertete den Fall nun anders und gab Salernitanas Einspruch statt. Die Sanktionen sind damit hinfällig, das Spiel soll nun nachgetragen werden.
Dennoch Trainerentlassung beim Tabellenletzten
Das vom Abstieg akut bedrohte Salernitana hält als Serie-A-Schlusslicht nun bei 13 statt zwölf Punkten nach 23 Spielen, während Udinese nun drei Zähler weniger am Konto hat und mit 24 Punkten in der Tabelle um einen Rang auf Platz 15 fällt. Von dieser guten Nachricht hat Salernitanas Trainer Stefano Colantuono nichts mehr, der Klub gab ebenfalls am Montag die Trennung bekannt. Als Nachfolge-Kandidaten gelten Fabio Liverani, der zuletzt Parma Calcio trainierte, und Ex-Weltmeister Andrea Pirlo, der bis Sommer 2021 Coach von Juventus Turin war.
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